Kiki Fehlauer
Ein Ort kultureller Identität
Kiki Fehlauer ist, wie ihr Mann und viele ihrer Freunde, begeistert von der Elbphilharmonie, regelmässig besucht sie hier Konzerte. An ihr erstes im Oktober 2017, mit Sinfonien von Gustav Mahler, erinnert sich die Hamburgerin noch genau: „Schon der Weg hinein und das Ankommen im Raum hatten eine besondere Wirkung auf mich, und im Saal überzeugten mich die Ruhe, der Klang und die einzigartige Atmosphäre.“ Da hatte sich das im Januar 2017 eröffnete Konzerthaus, dessen Bau von der Kühne-Stiftung mitfinanziert wurde, bereits als neues Wahrzeichen der Hansestadt etabliert – ein gläserner Kristall auf einem alten Backstein-Speicher mitten im Hamburger Hafen, in dessen Fassade sich Himmel und Stadt spiegeln. „Die Elbphilharmonie verbindet Offenheit, Selbstbewusstsein und Neugier. Damit passt sie unglaublich gut zu Hamburg und macht uns Hamburger sehr stolz“, schwärmt die Eigentümerin und Geschäftsführerin des Süllberg Hotels, die sich auch sozial in ihrer Heimatstadt engagiert.
Bei ihren Besuchen in der „Elphi“ lernt sie auch die Menschen kennen, die für reibungslose Abläufe im Konzerthaus sorgen. Deren professionelle, engagierte und herzliche Art beeindruckt sie immer wieder, und nach einer Spielzeit steht für sie fest: Sie möchte, zusammen mit ihrem Mann, die Elbphilharmonie aktiv als Förderer unterstützen. Schon seit ihrer Jugend hat Kiki Fehlauer eine ausgeprägte Leidenschaft für Kunst; sie hat an der Kunstschule Alsterdamm Hamburg studiert, war selbst Teil der Kunstszene. Vor allem das Zusammenspiel von Kunst und Musik hat es ihr angetan. „Kunst regt zu Reflexion an, Musik, vor allem Gesang, lässt eine unmittelbare Nähe und emotionale Intensität entstehen. Beides ermöglicht mir, im Alltag innezuhalten, mich berühren zu lassen und neue Perspektiven zu entdecken“, sagt sie. Auch deshalb ist sie fasziniert davon, wie selbstverständlich Qualität und Offenheit in der Elbphilharmonie zusammenkommen – architektonisch, akustisch und im Programm: „Als Ort, der die Kultur feiert und fördert, stärkt sie Hamburgs kulturelle Identität und wirkt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Denn Kultur schafft Raum für Begegnung, gemeinsames Erleben und gegenseitiges Verständnis.“
„Kunst regt zu Reflexion an, Musik, vor allem Gesang, lässt eine unmittelbare Nähe und emotionale Intensität entstehen.“
Kiki Fehlauer
Magnet für Musik- und Architektur-Liebhaber

Die Kühne-Stiftung hat den Bau der Elbphilharmonie Hamburg mitfinanziert und ab 2012 auch den vorläufigen Konzertbetrieb gefördert. 2017 unterstützte sie nicht nur die beiden Eröffnungskonzerte, sondern auch das sich anschliessende mehrwöchige Eröffnungsfestival. Von 2014 bis 2020 war die Kühne-Stiftung Hauptförderer des Internationalen Musikfests, das sich mittlerweile im europäischen Kulturkalender etabliert hat und dank seiner Vielfalt das Kulturleben der Hansestadt bereichert. 2021 hat die Kühne-Stiftung die Partnerschaft mit der Elbphilharmonie erweitert und engagiert sich seither als Principal Sponsor.

Rahel Schöni

Prof. Dr. Arne Heinold

Tobias Kratzer & Bjarke Ingels
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