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Vor rund 50 Jahren haben meine Eltern und ich die Kühne-Stiftung gegründet. Wir taten dies aus der Überzeugung, dass unternehmerischer Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbunden ist. Es ist erfreulich zu sehen, wie sich meine Stiftung entwickelt hat. Was als lokale Organisation begann, ist heute eine der grössten Stiftungen Europas: international ausgerichtet, dezentral organisiert und, das ist mir besonders wichtig, effizient und unabhängig in ihrem Handeln. Rund 800 Mitarbeitende engagieren sich in den Schwerpunkten Logistik, Klima, Medizin und Kultur in praxisnahen Programmen und ProjektenDie Kühne-Stiftung handelt dort, wo Politik und Märkte Lücken hinterlassen. 

Als operativ tätige Stiftung setzen wir unser Engagement mit eigenen Initiativen und Einrichtungen um. Das unterstreicht den Anspruch der Kühne-Stiftung, Verantwortung zu übernehmen und durch aktives Handeln, nachhaltige Verbesserungen in der Gesellschaft zu bewirken. 


Klaus-Michael Kühne

Der Unternehmer und Stifter Klaus-Michael Kühne

Nach einer kaufmännischen Lehre und mehrjährigen gründlichen Ausbildung trat Klaus-Michael Kühne Anfang der 60er-Jahre in das Familienunternehmen Kühne+Nagel ein, wurde im Jahr 1963 persönlich haftender Gesellschafter und drei Jahre später Vorsitzender der Geschäftsleitung. Ab dem Jahr 1975 fungierte er als Chief Executive Officer und später Präsident des Verwaltungsrats am internationalen Firmensitz in der Schweiz. Seit dem Jahr 2011 ist er Ehrenpräsident. Mehrheitsgesellschafter der Kühne+Nagel-Gruppe ist die von Kühne im Jahr 1993 gegründete Kühne Holding AG, die auch einen über 30-prozentigen Anteil an der Hapag-Lloyd AG, einer der weltweit führenden Containerreedereien, sowie einen 20-prozentigen Anteil an der Lufthansa AG hält. Zudem verfügt die Kühne Holding AG über Immobilienbesitz und ist in der Spitzenhotellerie engagiert. 

Gemeinsam mit seinen Eltern gründete Klaus-Michael Kühne im Jahr 1976 die Kühne-Stiftung.

1976–2026

Historie der Kühne-Stiftung

Gründung der Stiftung durch die Familie Kühne in der Lenzerheide (Schweiz)

Etablierung des Schwerpunkts Logistik durch die Unterstützung von Forschung und Lehre sowie durch Stipendien. Erste Forschungsprojekte wie „Logistik für den Mittelstand“ (1989).

Dialog zu den Umweltauswirkungen von Transport und Verkehr durch anwendungsorientierte Forschung, Veranstaltungen und Publikationen.

Integration der bisher privaten Kulturförderung der Familie Kühne in die Arbeit der Stiftung; Schwerpunkte klassische Musik und Oper, z.B. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

In der Logistik Förderung von Stiftungslehrstühlen (2000 WHU, Vallendar; 2003 HSG, St. Gallen; 2005 TU Berlin; 2007 Tongji, Shanghai; 2017 Universidad de los Andes, Bogotà). 

Auf Initiative von Christine Kühne wird die Beratungsstelle für Neurodermitis am Universitäts-Kinderspital Zürich aufgebaut.

Erstes NETLOP-Seminar zur Weiterbildung von Fachkräften in der Logistikbranche.

CK-CARE (Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education) intensiviert Aktivitäten im Gesundheitswesen, mit Schwerpunkten wie Allergologie und personalisierter Medizin.

Mit Gründung der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg wird das Engagement in der akademischen Lehre und Weiterbildung massiv ausgebaut.

Logistik-Know-how der Stiftung bildet die Grundlage für HELP Logistics; der Bereich unterstützt weltweit humanitäre Organisationen bei Hilfslieferungen in Krisengebiete.

Mit der Übernahme der Hochgebirgsklinik Davos wird der Grundstein für den Medizincampus Davos gelegt, der heute Therapie, Forschung und Edukation bündelt. 

Mit der Gründung von Cardio-CARE erweitert die Stiftung ihre Medizinaktivitäten um den Bereich Kardiologie.

Gründung des Kühne Climate Centers in Hamburg mit dem Fokus Dekarbonisierung der Logistikketten.

LEARN Logistics wird ausgegründet und verstärkt seine Auslandsbüros in Tansania und Äthiopien.

Die Kühne-Stiftung verkündet den Bau eines neuen Opernhauses in Hamburg.

Die Kühne Logistics University (KLU) eröffnet zweiten Campus in Vietnam.