„Identität“ lautete das Motto des 4. Internationalen Musikfests Hamburg, das vom 27. April bis zum 29. Mai 2019 stattfand. Insgesamt 52 Konzerte mit 27 unterschiedlichen Programmen wurden in diesem Zeitraum aufgeführt. Dieses zunächst als Biennale konzipierte Festival hat sich mittlerweile fest im europäischen Kulturkalender etabliert und bereichert aufgrund der Vielfalt der künstlerischen Angebote und der Auftritte renommierter Künstler, Ensembles und Orchester das Kulturleben der Hansestadt. 

Im Mittelpunkt stand auch 2019 wiederum die Elbphilharmonie, in der ein Grossteil der Konzerte gegeben wurde. Seit der Eröffnung im Januar 2017 erfreut sich das grossartige Konzerthaus eines starken internationalen Interesses. 2018 bezeichnete es das US-Magazin Times als einen der „World Greatest Places“.

Die Kühne-Stiftung förderte erstmals im Jahr 2012 den vorläufigen Konzertbetrieb der Elbphilharmonie. 2017 unterstützte sie nicht nur die beiden Eröffnungskonzerte, sondern auch das sich anschliessende mehrwöchige Eröffnungsfestival. Seit 2014 ist die Kühne-Stiftung Haupftförderer des Internationalen Musikfests und ermöglichte 2019 das Elbphilharmonie-Debüt des Orchestre de Paris unter Leitung von Daniel Harding, das mit zwei Konzerten zu Gast war. 

Auf dem Programm des Konzerts des Orchestre de Paris am 2. Mai 2019 stand Hector Berlioz „Harold in Italien“ mit dem überragenden Bratschen-Virtuosen Antoine Tamestit und Ludwig van Beethovens „Pastoral-Sinfonie“, die vermutlich berühmteste Landschaftsbeschreibung in der Musikgeschichte.

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